Zivilgesellschaftliches Engagement

Referat zur Netzneutralität an der re:publica 2010 in Berlin. Bild: Claudia Thomas, Lizenz CC-BY 2.0

Gesellschaftliches Engagement, ob in privaten Initiativen, in politischen Parteien oder im persönlichen Lebensumfeld, sind für mich das Fundament unseres Zusammenlebens.

Ich selber engagiere mich vor allem in der netzpolitischen Debatte, beispielsweise in den Bereichen Netzneutralität und Überwachung. So habe ich an mehreren Veranstaltungen im Bundeshaus zum Thema Netzneutralität gesprochen und diverse Gespräche mit Politikern in National- und Ständerat geführt, um über Netzneutralität zu informieren. Mehr zur Netzneutralität gibt es beispielsweise in einem Interview von „Watson“ zu lesen.

Ein weiteres wichtiges Thema ist für mich die Elektromobilität. Wie die Grünliberalen allgemein bin ich überzeugt, dass Elektromobilität grosse Vorteile hat für Nachhaltigkeit und gerade für die Lebensqualität in der Stadt.

Als Elektromobilist (unterwegs mit meinem Smart electric drive) werbe ich für die Verkehrswende hin zu einer nachhaltigeren individuellen Mobilität (Bild: Swisscharge)

Wissenschaftliche Studien, beispielsweise der EMPA, zeigen die ökologischen Vorteile der Elektromobilität glasklar auf. Verstopfte Strassen nützen aber niemandem, zuletzt dem Gewerbe, das die wertvolle Zeit im Stau verbringt statt bei der Arbeit. Deshalb habe ich die Städteinitiative unterstützt, mit der der motorisierte Individualverkehr reduziert wird. Ein Rest motorisierter Verkehr wird jedoch selbstverständlich bleiben, und dieser Rest soll so schnell wie möglich elektrifiziert werden. Eine nachhaltige Nutzung des öffentlichen Raums für den Verkehr und die Elektromobilität ergänzen sich also. So finden wir mehr Ruhe in der Stadt, die Luft wird besser, und wir schützen das Klima. Lesen Sie dazu beispielsweise mein Interview im Magazin des E-Mobilitäts-Anbieters Swisscharge.

Wer die Entwicklung genau beobachtet, weiss: Die Verkehrswende hin zur Elektromobilität ist längst unaufhaltsam geworden. Sie ist eine riesige Chance für die Nachhaltigkeit. Die Rolle des Staates sehe ich dabei hauptsächlich bei der Ermöglichung. Elektromobilisten brauchen vor allem Lademöglichkeiten, und zwar dort, wo das Fahrzeug lange steht. Ich setze mich daher dafür ein, dass private Unternehmen die Möglichkeit erhalten, im öffentlichen Raum Lademöglichkeiten zu schaffen, beispielsweise in der Blauen Zone. An einem Postulat meines Vorgängers im Rat und heutigen Stadtrats, Andreas Hauri, habe ich damals im Hintergrund mitgearbeitet. Sie finden es hier.

Hier finden Sie eine Übersicht über meine verschiedenen zivilgesellschaftlichen Engagements: